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Blitz geht nicht? Das muss nicht sein. Akku-Tipp: LSD-NiMH > mehr dazu

 
 
Akku-Tipp: LSD-NiMH
Donnerstag, 18. Februar 2010
Wer kennt das nicht: Nach einer ausgiebigen Fotosession werden die Blitzakkus (AA-Zellen, NiMH) schnell wieder aufgeladen und gut weggepackt. Beim nächsten Fototermin dann die Enttäuschung, der Blitz geht nicht. Obwohl die Akkus doch voll geladen wurden. Das muss aber nicht sein.

Eine Erklärung, warum der Blitz nicht geht, ist meist die, dass die vor Wochen noch frisch geladenen Akkus sich während der Lagerphase permanent selbst entladen haben. Das ist bei NiMH-Akkus klassischer Bauart ganz normal. Im Schnitt gehen damit ca. 10% der eigentlichen Energieladung innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Ladung und dann immer wieder ca. 30% der Restladung pro Monat einfach verloren. Die klassischen Akkus sind also nach ein paar Wochen Lagerung nur noch für wenige Blitzauslösungen gut, weil sie (fast) leer sind. Mit den neuen LSD-NiMH-Akkus (Low Self Discharging NiMH) passiert genau das nicht. Diese entladen sich zu Anfang zwar ebenfalls um ca. 10%, aber dann über einen sehr langen Zeitraum so gut wie gar nicht mehr (max. 1%). Damit verhalten sie sich, was die Lagerung angeht, genau wie Batterien.

Im Olympus Fotoforum hat sich eine recht lange, aber hoch informative, Diskussion um das Thema Akkus gedreht. Auf diese erhellende Informationssammlung möchte ich an dieser Stelle zur Vertiefung gerne verweisen. Im Verlauf der Diskussion stellt sich heraus, dass viele Fotografen der neuen Generation von LSD-NiMH-Akkus vertrauen, vor allem wenn es um die Bestückung der Blitzgeräte geht. Diese liegen ja gerne auch mal länger ungenutzt herum. Und wenn sie dann wieder eingesetzt werden sollen, sind die klassischen NiMH Akkus einfach leer. Ärgerlich. Nicht so mit den LSD-NiMh Akkus. Diese neuen Akkus werden von mehreren Anbietern unter verschiedenen Produktnamen verkauft, z.B. Sanyo Eneloop und Panasonic Infinium*.

Aber die LSD-NiM-Akkus haben noch einen angenehmen Nebeneffekt, der sie gerade beim Blitzbetrieb den Batterien (Primärzellen) überlegen macht: Die Blitzfolgezeit verkürzt sich, da diese Akkubauform den gespeicherten Strom schneller in großen Mengen abgeben kann als die klassischen Typen. Man spricht dabei von der Hochstromfähigkeit. Die ist bei LSD-NiMH Akkus stärker ausgeprägt, während die Selbstentladung bei der Lagerung stark vermindert werden konnte.

Ich selbst setzte die Eneloops* mit durchweg bester Erfahrung ein. Inzwischen sogar in allen akkubetriebenen Geräten in meinem Haushalt. Inklusive Uhren, TV-/HiFi-Fernsteuerungen und der Heizungssteuerung. Die Panasonic Infiniums habe ich noch nicht genutzt, bin ja mit den Eneloops zufrieden.


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